Das Russlandgeschäft macht einen nicht unbedeutenden Anteil an den Umsätzen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus aus. Daher befinden sich trotz Covid-19 viele Mitarbeitende der Mitgliedsunternehmen in Russland, um die Durchführung von Montagen, Instandhaltungen und Reparaturen zu ermöglichen – natürlich auch im Vertrieb oder dauerhaft in den lokalen Niederlassungen.

In den letzten Tagen und Stunden wurden Sanktionspakete der BRD, EU, USA und anderen Staaten gegen Russland erlassen. Auch die Russische Föderation hat ihrerseits reagiert.

Seit Sonntag warnt auch das Auswärtige Amt offiziell vor Reisen in Teile der Russischen Föderation. Darüber hinaus ist der direkte Flugverkehr zwischen Russland und Deutschland sowie vielen weiteren Staaten aufgrund von Luftraumbeschränkungen eingestellt.

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Auszug aus den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (Stand 17.03.2022):

Vollständige Meldung lesen: Russische Föderation: Reise- und Sicherheitshinweise – Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

Von Reisen in die Russische Föderation wird abgeraten. Vor Reisen nach Südrussland in die Grenzregionen zur Ukraine wird gewarnt.

Ausreisemöglichkeiten und Zahlungsverkehr wurden weiter eingeschränkt, bei bestimmten öffentlichen Äußerungen – auch in sozialen Medien – drohen Haftstrafen.

Der direkte Flugverkehr zwischen der Russischen Föderation und der EU sowie weiterer europäischer Staaten ist  aufgrund der gegenseitigen Sperrungen der Lufträume unterbrochen. Es bestehen derzeit Flugmöglichkeiten über internationale Drehkreuze nach Deutschland/Europa. Die russische Fluglinie Aeroflot hat alle Flüge ins Ausland (mit Ausnahme von Belarus) seit dem 8. März 2022 eingestellt. Es ist möglich, dass weitere Flugverbindungen kurzfristig ausgesetzt werden.

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Sanktionen gegenüber dem russischen Finanzsystem machen die Nutzung ausländischer Kreditkarten schwer. Wer Mitarbeiter vor Ort hat, ist daher damit konfrontiert, Pläne zu entwickeln, die Mitarbeitenden trotz der vorgenannten Einschränkungen zurückzuholen oder diese vor Ort zu unterstützen.

VDMA und VSMA haben hierzu bereits seit einigen Jahren eine Kooperation mit dem Assistance-Dienstleister International SOS. International SOS berät die teilnehmenden Mitgliedsunternehmen bei allen Fragen rund um die Reisesicherheit und steht den Mitarbeitenden bei nahezu allen Problemen zur Verfügung – insbesondere in Fragen der Gesundheit, Sicherheit oder bei der logistischen Unterstützung.

International SOS | Gesundheit und Sicherheit für Mitarbeiter
Wir empfehlen daher allen Unternehmen, die eine Mitgliedschaft bei unserem Dienstleister International SOS abgeschlossen haben, entsprechende Fragen zu adressieren. Dringend appelliert von Seiten International SOS wird an Unternehmen, sich die Warnhinweise (Alerts) von International SOS über das Mitglieder-Portal zu abonnieren. Abonnenten der Alerts erhalten aktuelle Hinweise rund um das Sicherheitsgeschehen in der Ukraine und den Nachbarländern. Mitarbeitende sollten nochmals auf die Möglichkeiten hingewiesen werden. So ist gewährleistet, dass das verantwortliche Management, aber auch die Mitarbeitenden bestmögliche Unterstützung von International SOS erhalten.

In der aktuellen Situation organisiert das Unternehmen zusätzlich kurzfristige Web-Meetings für Kunden und Interessenten, um über die Situation zu informieren und aufzuzeigen, wie International SOS unterstützen kann. Melden Sie sich unter www.internationalsos.de zum Newsletter an, um über die Termine informiert zu werden. Zudem informiert International SOS in einer Podcast-Serie (englisch) jeden Montag über die aktuelle Situation in der Ukraine (abrufbar über die Mediathek)

Autor:
Patrick Römer, VSMA GmbH
Telefon: +49 (0) 69 6603-1579
E-Mail: proemer@vsma.org

 


Kontakt:
Herr Marcus Flier
VSMA GmbH – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1573
mflier@vsma.org