VDMA-Spezialkonzepte
VDMA Allgefahren-Police: Elementarschadenversicherung umfassend neu gedacht
Extremwetterlagen mit Starkregen und Überschwemmungen verursachen immer häufiger hohe Schäden an Gebäuden, Maschinen und Produktionsanlagen. Die VDMA Allgefahren-Police bietet umfassenden Deckungsschutz für alle unbenannten Gefahren – und greift damit auch bei Ereignissen, die in klassischen Elementarschadenpolicen oft nicht abgedeckt sind.
VDMA ALLGEFAHREN-POLICE
Klimarisiken als reale Bedrohung für die Industrie
Naturkatastrophen haben in den vergangenen Jahren enorme Schäden verursacht und treffen zunehmend auch industrielle Standorte in Deutschland. Überflutete Produktionshallen, beschädigte Maschinen und unterbrochene Lieferketten zeigen, wie stark solche Ereignisse industrielle Standorte treffen können. Viele Unternehmen möchten diese Risiken daher absichern und setzen zunächst auf eine Elementarschadenversicherung.
Das Problem: Eine Elementarschadenpolice deckt nicht alle Szenarien ab. So ist zum Beispiel unter der Gefahr „Überschwemmung“ nicht versichert, wenn Grundwasser durch die Bodenplatte ins Haus eindringt. Die VDMA Allgefahren-Police verfolgt deshalb ein anderes Prinzip: Versichert sind grundsätzlich alle Schäden, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Für Unternehmen entsteht dadurch ein deutlich umfassenderer und transparenterer Schutz gegen Naturgefahren sowie gegen daraus resultierende Betriebsunterbrechungen.
Deckungsumfang
Über die Allgefahren-Police sind unter anderem folgende Schäden abgesichert:
- Sachschäden an Gebäuden, Maschinen und technischen Anlagen
- Betriebsunterbrechungs- und Ertragsausfallschäden infolge eines versicherten Sachschadens
- Schäden durch Naturereignisse wie Sturm, Starkregen oder Überschwemmung
- alle Gefahren, die nicht ausdrücklich im Versicherungsvertrag ausgeschlossen sind
Highlights VDMA Allgefahren-Police
Umfassende Allgefahrendeckung
Sach- und Betriebsunterbrechungsschutz aus einer Hand
Beweislastumkehr zugunsten des Versicherungsnehmers
Flexible Integration in bestehende Versicherungskonzepte
Umfassende Allgefahrendeckung
Die Police folgt dem Allgefahrenprinzip: Versichert sind grundsätzlich alle Schäden, die nicht ausdrücklich im Versicherungsvertrag ausgeschlossen sind. Dadurch entsteht ein deutlich weitreichender Versicherungsschutz gegen Sach- und Naturgefahren als bei klassischen Elementarschadenkonzepten, die nur einzelne benannte Gefahren absichern.
Sach- und Betriebsunterbrechungsschutz aus einer Hand
Neben Schäden an Gebäuden, Maschinen und technischen Anlagen sind auch daraus resultierende Betriebsunterbrechungs- und Ertragsausfallschäden abgesichert. Unternehmen erhalten so einen durchgängigen Schutz für Sachwerte und wirtschaftliche Folgen eines Schadenereignisses.
Beweislastumkehr zugunsten des Versicherungsnehmers
Im Schadenfall muss nicht das Unternehmen nachweisen, welche konkrete Gefahr den Schaden verursacht hat. Vielmehr liegt es beim Versicherer darzulegen, wenn ein vertraglicher Ausschluss greifen soll. Das erleichtert die Schadenregulierung und schafft zusätzliche Rechtssicherheit.
Flexible Integration in bestehende Versicherungskonzepte
Die VDMA Allgefahren-Police lässt sich flexibel in bestehende Versicherungsprogramme integrieren und an die jeweilige Risikosituation eines Unternehmens anpassen. Dadurch kann der Versicherungsschutz gezielt erweitert werden, ohne bestehende Deckungskonzepte vollständig zu verändern.
AUF DEN PUNKT
Naturgefahren sind das Top-Risiko des nächsten Jahrzehnts. Die VDMA Allgefahren-Police bietet dafür umfassenden Versicherungsschutz und reduziert Deckungslücken, die bei klassischen Elementarschadenpolicen entstehen können.
Nina Nodorf | Leiterin Sachversicherung | VDMA Insurance Brokers
WUSSTEN SIE SCHON?
Warum Klimaszenarioanalysen immer wichtiger werden
Um der wachsenden Gefährdung durch Naturgefahren zu begegnen, müssen sich Unternehmen systematisch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Standorte und Geschäftsprozesse auseinandersetzen.
Klimaszenarioanalysen helfen dabei, Entwicklungen und Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu bewerten. So lassen sich Risiken für Gebäude, Produktionsanlagen und Lieferketten besser einschätzen und Präventionsmaßnahmen ableiten.
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